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Datenschutz

Datenschutz­erklärung

1. Datenschutz auf einen Blick

Allgemeine Hinweise

Die folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, was mit Ihren personenbezogenen Daten passiert, wenn Sie diese Website besuchen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz entnehmen Sie unserer unter diesem Text aufgeführten Datenschutzerklärung.

Datenerfassung auf dieser Website

Wer ist verantwortlich für die Datenerfassung auf dieser Website?

Die Datenverarbeitung auf dieser Website erfolgt durch den Websitebetreiber. Dessen Kontaktdaten können Sie dem Abschnitt „Hinweis zur Verantwortlichen Stelle“ in dieser Datenschutzerklärung entnehmen.

Wie erfassen wir Ihre Daten?

Ihre Daten werden zum einen dadurch erhoben, dass Sie uns diese mitteilen. Hierbei kann es sich z. B. um Daten handeln, die Sie in ein Kontaktformular eingeben.

Andere Daten werden automatisch oder nach Ihrer Einwilligung beim Besuch der Website durch unsere IT-Systeme erfasst. Das sind vor allem technische Daten (z. B. Internetbrowser, Betriebssystem oder Uhrzeit des Seitenaufrufs). Die Erfassung dieser Daten erfolgt automatisch, sobald Sie diese Website betreten.

Wofür nutzen wir Ihre Daten?

Ein Teil der Daten wird erhoben, um eine fehlerfreie Bereitstellung der Website zu gewährleisten. Andere Daten können zur Analyse Ihres Nutzerverhaltens verwendet werden.

Welche Rechte haben Sie bezüglich Ihrer Daten?

Sie haben jederzeit das Recht, unentgeltlich Auskunft über Herkunft, Empfänger und Zweck Ihrer gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten. Sie haben außerdem ein Recht, die Berichtigung oder Löschung dieser Daten zu verlangen. Wenn Sie eine Einwilligung zur Datenverarbeitung erteilt haben, können Sie diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen. Außerdem haben Sie das Recht, unter bestimmten Umständen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Des Weiteren steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu.

Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema Datenschutz können Sie sich jederzeit an uns wenden.

Analyse-Tools und Tools von Dritt­anbietern

Beim Besuch dieser Website kann Ihr Surf-Verhalten statistisch ausgewertet werden. Das geschieht vor allem mit sogenannten Analyseprogrammen.

Detaillierte Informationen zu diesen Analyseprogrammen finden Sie in der folgenden Datenschutzerklärung.

2. Hosting

Externes Hosting

Diese Website wird bei einem externen Dienstleister gehostet (Hoster). Die personenbezogenen Daten, die auf dieser Website erfasst werden, werden auf den Servern des Hosters gespeichert. Hierbei kann es sich v. a. um IP-Adressen, Kontaktanfragen, Meta- und Kommunikationsdaten, Vertragsdaten, Kontaktdaten, Namen, Websitezugriffe und sonstige Daten, die über eine Website generiert werden, handeln.

Der Einsatz des Hosters erfolgt zum Zwecke der Vertragserfüllung gegenüber unseren potenziellen und bestehenden Kunden (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und im Interesse einer sicheren, schnellen und effizienten Bereitstellung unseres Online-Angebots durch einen professionellen Anbieter (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Unser Hoster wird Ihre Daten nur insoweit verarbeiten, wie dies zur Erfüllung seiner Leistungspflichten erforderlich ist und unsere Weisungen in Bezug auf diese Daten befolgen.

Wir setzen folgenden Hoster ein:

Automattic Inc.
60 29th Street #343
San Francisco, CA 94110
United States of America

Auftragsverarbeitung

Wir haben einen Vertrag über Auftragsverarbeitung (AVV) mit dem oben genannten Anbieter geschlossen. Hierbei handelt es sich um einen datenschutzrechtlich vorgeschriebenen Vertrag, der gewährleistet, dass dieser die personenbezogenen Daten unserer Websitebesucher nur nach unseren Weisungen und unter Einhaltung der DSGVO verarbeitet.

3. Allgemeine Hinweise und Pflicht­informationen

Datenschutz

Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend den gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung.

Wenn Sie diese Website benutzen, werden verschiedene personenbezogene Daten erhoben. Personenbezogene Daten sind Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Die vorliegende Datenschutzerklärung erläutert, welche Daten wir erheben und wofür wir sie nutzen. Sie erläutert auch, wie und zu welchem Zweck das geschieht.

Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z. B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

Hinweis zur verantwortlichen Stelle

Die verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung auf dieser Website ist:

Simon Weickart
x-Wick
Hegelstraße 53
63303 Dreieich

Telefon: 0176 97575299
E-Mail: info@x-wick.com

Verantwortliche Stelle ist die natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (z. B. Namen, E-Mail-Adressen o. Ä.) entscheidet.

Speicherdauer

Soweit innerhalb dieser Datenschutzerklärung keine speziellere Speicherdauer genannt wurde, verbleiben Ihre personenbezogenen Daten bei uns, bis der Zweck für die Datenverarbeitung entfällt. Wenn Sie ein berechtigtes Löschersuchen geltend machen oder eine Einwilligung zur Datenverarbeitung widerrufen, werden Ihre Daten gelöscht, sofern wir keine anderen rechtlich zulässigen Gründe für die Speicherung Ihrer personenbezogenen Daten haben (z. B. steuer- oder handelsrechtliche Aufbewahrungsfristen); im letztgenannten Fall erfolgt die Löschung nach Fortfall dieser Gründe.

Hinweis zur Datenweitergabe in die USA und sonstige Drittstaaten

Wir verwenden unter anderem Tools von Unternehmen mit Sitz in den USA oder sonstigen datenschutzrechtlich nicht sicheren Drittstaaten. Wenn diese Tools aktiv sind, können Ihre personenbezogene Daten in diese Drittstaaten übertragen und dort verarbeitet werden. Wir weisen darauf hin, dass in diesen Ländern kein mit der EU vergleichbares Datenschutzniveau garantiert werden kann. Beispielsweise sind US-Unternehmen dazu verpflichtet, personenbezogene Daten an Sicherheitsbehörden herauszugeben, ohne dass Sie als Betroffener hiergegen gerichtlich vorgehen könnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass US-Behörden (z. B. Geheimdienste) Ihre auf US-Servern befindlichen Daten zu Überwachungszwecken verarbeiten, auswerten und dauerhaft speichern. Wir haben auf diese Verarbeitungstätigkeiten keinen Einfluss.

Widerruf Ihrer Einwilligung zur Datenverarbeitung

Viele Datenverarbeitungsvorgänge sind nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung möglich. Sie können eine bereits erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt vom Widerruf unberührt.

Widerspruchsrecht gegen die Datenerhebung in besonderen Fällen sowie gegen Direktwerbung (Art. 21 DSGVO)

WENN DIE DATENVERARBEITUNG AUF GRUNDLAGE VON ART. 6 ABS. 1 LIT. E ODER F DSGVO ERFOLGT, HABEN SIE JEDERZEIT DAS RECHT, AUS GRÜNDEN, DIE SICH AUS IHRER BESONDEREN SITUATION ERGEBEN, GEGEN DIE VERARBEITUNG IHRER PERSONENBEZOGENEN DATEN WIDERSPRUCH EINZULEGEN; DIES GILT AUCH FÜR EIN AUF DIESE BESTIMMUNGEN GESTÜTZTES PROFILING. DIE JEWEILIGE RECHTSGRUNDLAGE, AUF DENEN EINE VERARBEITUNG BERUHT, ENTNEHMEN SIE DIESER DATENSCHUTZERKLÄRUNG. WENN SIE WIDERSPRUCH EINLEGEN, WERDEN WIR IHRE BETROFFENEN PERSONENBEZOGENEN DATEN NICHT MEHR VERARBEITEN, ES SEI DENN, WIR KÖNNEN ZWINGENDE SCHUTZWÜRDIGE GRÜNDE FÜR DIE VERARBEITUNG NACHWEISEN, DIE IHRE INTERESSEN, RECHTE UND FREIHEITEN ÜBERWIEGEN ODER DIE VERARBEITUNG DIENT DER GELTENDMACHUNG, AUSÜBUNG ODER VERTEIDIGUNG VON RECHTSANSPRÜCHEN (WIDERSPRUCH NACH ART. 21 ABS. 1 DSGVO).

WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN VERARBEITET, UM DIREKTWERBUNG ZU BETREIBEN, SO HABEN SIE DAS RECHT, JEDERZEIT WIDERSPRUCH GEGEN DIE VERARBEITUNG SIE BETREFFENDER PERSONENBEZOGENER DATEN ZUM ZWECKE DERARTIGER WERBUNG EINZULEGEN; DIES GILT AUCH FÜR DAS PROFILING, SOWEIT ES MIT SOLCHER DIREKTWERBUNG IN VERBINDUNG STEHT. WENN SIE WIDERSPRECHEN, WERDEN IHRE PERSONENBEZOGENEN DATEN ANSCHLIESSEND NICHT MEHR ZUM ZWECKE DER DIREKTWERBUNG VERWENDET (WIDERSPRUCH NACH ART. 21 ABS. 2 DSGVO).

Beschwerde­recht bei der zuständigen Aufsichts­behörde

Im Falle von Verstößen gegen die DSGVO steht den Betroffenen ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthalts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes zu. Das Beschwerderecht besteht unbeschadet anderweitiger verwaltungsrechtlicher oder gerichtlicher Rechtsbehelfe.

Recht auf Daten­übertrag­barkeit

Sie haben das Recht, Daten, die wir auf Grundlage Ihrer Einwilligung oder in Erfüllung eines Vertrags automatisiert verarbeiten, an sich oder an einen Dritten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format aushändigen zu lassen. Sofern Sie die direkte Übertragung der Daten an einen anderen Verantwortlichen verlangen, erfolgt dies nur, soweit es technisch machbar ist.

Auskunft, Löschung und Berichtigung

Sie haben im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen jederzeit das Recht auf unentgeltliche Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung und ggf. ein Recht auf Berichtigung oder Löschung dieser Daten. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema personenbezogene Daten können Sie sich jederzeit an uns wenden.

Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Hierzu können Sie sich jederzeit an uns wenden. Das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung besteht in folgenden Fällen:

  • Wenn Sie die Richtigkeit Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten bestreiten, benötigen wir in der Regel Zeit, um dies zu überprüfen. Für die Dauer der Prüfung haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten unrechtmäßig geschah/geschieht, können Sie statt der Löschung die Einschränkung der Datenverarbeitung verlangen.
  • Wenn wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr benötigen, Sie sie jedoch zur Ausübung, Verteidigung oder Geltendmachung von Rechtsansprüchen benötigen, haben Sie das Recht, statt der Löschung die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
  • Wenn Sie einen Widerspruch nach Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben, muss eine Abwägung zwischen Ihren und unseren Interessen vorgenommen werden. Solange noch nicht feststeht, wessen Interessen überwiegen, haben Sie das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.

Wenn Sie die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten eingeschränkt haben, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Europäischen Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

4. Datenerfassung auf dieser Website

Kontaktformular

Wenn Sie uns per Kontaktformular Anfragen zukommen lassen, werden Ihre Angaben aus dem Anfrageformular inklusive der von Ihnen dort angegebenen Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen bei uns gespeichert. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf unserem berechtigten Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) oder auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) sofern diese abgefragt wurde.

Die von Ihnen im Kontaktformular eingegebenen Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihrer Anfrage). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

Anfrage per E-Mail, Telefon oder Telefax

Wenn Sie uns per E-Mail, Telefon oder Telefax kontaktieren, wird Ihre Anfrage inklusive aller daraus hervorgehenden personenbezogenen Daten (Name, Anfrage) zum Zwecke der Bearbeitung Ihres Anliegens bei uns gespeichert und verarbeitet. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter.

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, sofern Ihre Anfrage mit der Erfüllung eines Vertrags zusammenhängt oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist. In allen übrigen Fällen beruht die Verarbeitung auf unserem berechtigten Interesse an der effektiven Bearbeitung der an uns gerichteten Anfragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) oder auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) sofern diese abgefragt wurde.

Die von Ihnen an uns per Kontaktanfragen übersandten Daten verbleiben bei uns, bis Sie uns zur Löschung auffordern, Ihre Einwilligung zur Speicherung widerrufen oder der Zweck für die Datenspeicherung entfällt (z. B. nach abgeschlossener Bearbeitung Ihres Anliegens). Zwingende gesetzliche Bestimmungen – insbesondere gesetzliche Aufbewahrungsfristen – bleiben unberührt.

Kommentar­funktion auf dieser Website

Für die Kommentarfunktion auf dieser Seite werden neben Ihrem Kommentar auch Angaben zum Zeitpunkt der Erstellung des Kommentars und, wenn Sie nicht anonym posten, der von Ihnen gewählte Nutzername gespeichert.

Speicherdauer der Kommentare

Die Kommentare und die damit verbundenen Daten werden gespeichert und verbleiben auf dieser Website, bis der kommentierte Inhalt vollständig gelöscht wurde oder die Kommentare aus rechtlichen Gründen gelöscht werden müssen (z. B. beleidigende Kommentare).

Rechtsgrundlage

Die Speicherung der Kommentare erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie können eine von Ihnen erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt.

5. Soziale Medien

Facebook Plugins (Like & Share-Button)

Auf dieser Website sind Plugins des sozialen Netzwerks Facebook integriert. Anbieter dieses Dienstes ist die Facebook Ireland Limited, 4 Grand Canal Square, Dublin 2, Irland. Die erfassten Daten werden nach Aussage von Facebook jedoch auch in die USA und in andere Drittländer übertragen.

Die Facebook Plugins erkennen Sie an dem Facebook-Logo oder dem „Like-Button“ („Gefällt mir“) auf dieser Website. Eine Übersicht über die Facebook Plugins finden Sie hier: https://developers.facebook.com/docs/plugins/?locale=de_DE.

Wenn Sie diese Website besuchen, wird über das Plugin eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Browser und dem Facebook-Server hergestellt. Facebook erhält dadurch die Information, dass Sie mit Ihrer IP-Adresse diese Website besucht haben. Wenn Sie den Facebook „Like-Button“ anklicken, während Sie in Ihrem Facebook-Account eingeloggt sind, können Sie die Inhalte dieser Website auf Ihrem Facebook-Profil verlinken. Dadurch kann Facebook den Besuch dieser Website Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Facebook erhalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von Facebook unter: https://de-de.facebook.com/privacy/explanation.

Wenn Sie nicht wünschen, dass Facebook den Besuch dieser Website Ihrem Facebook-Nutzerkonto zuordnen kann, loggen Sie sich bitte aus Ihrem Facebook-Benutzerkonto aus.

Die Verwendung der Facebook Plugins erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an einer möglichst umfangreichen Sichtbarkeit in den Sozialen Medien. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Soweit mit Hilfe des hier beschriebenen Tools personenbezogene Daten auf unserer Website erfasst und an Facebook weitergeleitet werden, sind wir und die Facebook Ireland Limited, 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland gemeinsam für diese Datenverarbeitung verantwortlich (Art. 26 DSGVO). Die gemeinsame Verantwortlichkeit beschränkt sich dabei ausschließlich auf die Erfassung der Daten und deren Weitergabe an Facebook. Die nach der Weiterleitung erfolgende Verarbeitung durch Facebook ist nicht Teil der gemeinsamen Verantwortung. Die uns gemeinsam obliegenden Verpflichtungen wurden in einer Vereinbarung über gemeinsame Verarbeitung festgehalten. Den Wortlaut der Vereinbarung finden Sie unter: https://www.facebook.com/legal/controller_addendum. Laut dieser Vereinbarung sind wir für die Erteilung der Datenschutzinformationen beim Einsatz des Facebook-Tools und für die datenschutzrechtlich sichere Implementierung des Tools auf unserer Website verantwortlich. Für die Datensicherheit der Facebook-Produkte ist Facebook verantwortlich. Betroffenenrechte (z. B. Auskunftsersuchen) hinsichtlich der bei Facebook verarbeiteten Daten können Sie direkt bei Facebook geltend machen. Wenn Sie die Betroffenenrechte bei uns geltend machen, sind wir verpflichtet, diese an Facebook weiterzuleiten.

Die Datenübertragung in die USA wird auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission gestützt. Details finden Sie hier: https://www.facebook.com/legal/EU_data_transfer_addendum, https://de-de.facebook.com/help/566994660333381 und https://www.facebook.com/policy.php.

Instagram Plugin

Auf dieser Website sind Funktionen des Dienstes Instagram eingebunden. Diese Funktionen werden angeboten durch die Facebook Ireland Limited, 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland integriert.

Wenn Sie in Ihrem Instagram-Account eingeloggt sind, können Sie durch Anklicken des Instagram-Buttons die Inhalte dieser Website mit Ihrem Instagram-Profil verlinken. Dadurch kann Instagram den Besuch dieser Website Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Wir weisen darauf hin, dass wir als Anbieter der Seiten keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Instagram erhalten.

Die Speicherung und Analyse der Daten erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an einer möglichst umfangreichen Sichtbarkeit in den Sozialen Medien. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde, erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

Soweit mit Hilfe des hier beschriebenen Tools personenbezogene Daten auf unserer Website erfasst und an Facebook bzw. Instagram weitergeleitet werden, sind wir und die Facebook Ireland Limited, 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland gemeinsam für diese Datenverarbeitung verantwortlich (Art. 26 DSGVO). Die gemeinsame Verantwortlichkeit beschränkt sich dabei ausschließlich auf die Erfassung der Daten und deren Weitergabe an Facebook bzw. Instagram. Die nach der Weiterleitung erfolgende Verarbeitung durch Facebook bzw. Instagram ist nicht Teil der gemeinsamen Verantwortung. Die uns gemeinsam obliegenden Verpflichtungen wurden in einer Vereinbarung über gemeinsame Verarbeitung festgehalten. Den Wortlaut der Vereinbarung finden Sie unter: https://www.facebook.com/legal/controller_addendum. Laut dieser Vereinbarung sind wir für die Erteilung der Datenschutzinformationen beim Einsatz des Facebook- bzw. Instagram-Tools und für die datenschutzrechtlich sichere Implementierung des Tools auf unserer Website verantwortlich. Für die Datensicherheit der Facebook bzw. Instagram-Produkte ist Facebook verantwortlich. Betroffenenrechte (z. B. Auskunftsersuchen) hinsichtlich der bei Facebook bzw. Instagram verarbeiteten Daten können Sie direkt bei Facebook geltend machen. Wenn Sie die Betroffenenrechte bei uns geltend machen, sind wir verpflichtet, diese an Facebook weiterzuleiten.

Die Datenübertragung in die USA wird auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission gestützt. Details finden Sie hier: https://www.facebook.com/legal/EU_data_transfer_addendum, https://help.instagram.com/519522125107875 und https://de-de.facebook.com/help/566994660333381.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von Instagram: https://instagram.com/about/legal/privacy/.

6. Analyse-Tools und Werbung

WordPress Statistik

Diese Website nutzt „WordPress Statistik“, um Besucherzugriffe statistisch auszuwerten. Anbieter ist die Automattic Inc., 60 29th Street #343, San Francisco, CA 94110-4929, USA.

WordPress Statistik verwendet Technologien, die die Wiedererkennung des Nutzers zum Zwecke der Analyse des Nutzerverhaltens ermöglichen (z. B. Cookies oder Device-Fingerprinting). WordPress Statistik erfasst zur Analyse u. a. Logdateien (Referrer, IP-Adresse, Browser u. a.), die Herkunft der Websitebesucher (Land, Stadt) und welche Aktionen sie auf der Seite getätigt haben (z. B. Klicks, Ansichten, Downloads). Die so erfassten Informationen über die Benutzung dieser Website werden auf Servern in den USA gespeichert. Ihre IP-Adresse wird nach der Verarbeitung und vor der Speicherung anonymisiert.

Die Nutzung dieses Analyse-Tools erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Der Websitebetreiber hat ein berechtigtes Interesse an der anonymisierten Analyse des Nutzerverhaltens, um sowohl sein Webangebot als auch seine Werbung zu optimieren. Sofern eine entsprechende Einwilligung abgefragt wurde (z. B. eine Einwilligung zur Speicherung von Cookies), erfolgt die Verarbeitung ausschließlich auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO; die Einwilligung ist jederzeit widerrufbar.

7. Newsletter

Newsletter­daten

Wenn Sie den auf der Website angebotenen Newsletter beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine E-Mail-Adresse sowie Informationen, welche uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse sind und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Weitere Daten werden nicht bzw. nur auf freiwilliger Basis erhoben. Diese Daten verwenden wir ausschließlich für den Versand der angeforderten Informationen und geben diese nicht an Dritte weiter.

Die Verarbeitung der in das Newsletteranmeldeformular eingegebenen Daten erfolgt ausschließlich auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Die erteilte Einwilligung zur Speicherung der Daten, der E-Mail-Adresse sowie deren Nutzung zum Versand des Newsletters können Sie jederzeit widerrufen, etwa über den „Austragen“-Link im Newsletter. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt.

Die von Ihnen zum Zwecke des Newsletter-Bezugs bei uns hinterlegten Daten werden von uns bis zu Ihrer Austragung aus dem Newsletter bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter gespeichert und nach der Abbestellung des Newsletters oder nach Zweckfortfall aus der Newsletterverteilerliste gelöscht. Wir behalten uns vor, E-Mail-Adressen aus unserem Newsletterverteiler nach eigenem Ermessen im Rahmen unseres berechtigten Interesses nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO zu löschen oder zu sperren.

Nach Ihrer Austragung aus der Newsletterverteilerliste wird Ihre E-Mail-Adresse bei uns bzw. dem Newsletterdiensteanbieter ggf. in einer Blacklist gespeichert, um künftige Mailings zu verhindern. Die Daten aus der Blacklist werden nur für diesen Zweck verwendet und nicht mit anderen Daten zusammengeführt. Dies dient sowohl Ihrem Interesse als auch unserem Interesse an der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben beim Versand von Newslettern (berechtigtes Interesse im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Speicherung in der Blacklist ist zeitlich nicht befristet. Sie können der Speicherung widersprechen, sofern Ihre Interessen unser berechtigtes Interesse überwiegen.

Quelle: https://www.e-recht24.de

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Impressum

Angaben gemäß §5 TMG

Simon Weickart
x-Wick
Hegelstraße 53
63303 Dreieich

Kontakt

Telefon: 0176 97575299
E-Mail: info@x-wick.com

Umsatzsteuer-ID

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz:
DE339883113

Redaktionell Verantwortlicher

Simon Weickart

EU-Streitschlichtung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit:
https://ec.europa.eu/consumers/odr/.
Unsere E-Mail-Adresse finden Sie oben im Impressum.

Verbraucherstreitbeilegung / Universalschlichtungsstelle

Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer
Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

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Schlüsselszenarien

Für die Gefährdung der Bevölkerung in Deutschland gibt es zwei Schlüsselszenarien: Stromausfall & Seuchengeschehen. Beide Szenarien haben weitreichende und vielfach verknüpfte Folgen. Trotzdem sind häufig in beiden Fällen die Folgen nicht bewusst oder werden unterschätzt. 

Schlüsselszenarien haben ein hohes Schadenspotenzial durch unmittelbare Folgen. Diese Eigenschaft trifft jedoch auch auf andere Szenarien, wie z.B. Naturkatastrophen zu. Die besondere Gefahr durch Schlüsselszenarien liegt darin, dass diese weitreichende Folgerisiken haben. Sowohl der Stromausfall als auch das Seuchengeschehen können weite Teile der lebensnotwendigen Versorgung der Bevölkerung stilllegen. Kritische Infrastrukturen (z.B. Gesundheitswesen, Nahrungs- und Wasserversorgung, Transport) sind sowohl von der Verfügbarkeit von Strom als auch der Verfügbarkeit von Personal abhängig. Fehlt eines von beiden kann die Versorgung zusammenbrechen.

Diese Dominoeffekte machen den langanhaltenden und großflächigen Stromausfall und das Seuchengeschehen zu den beiden Schlüsselszenarien für die deutsche Bevölkerung. Wer in einem solchen Fall nicht auf seine Selbsthilfe- und Selbstschutzfähigkeiten zurückgreifen kann, ist leider schnell in ernsthaften Schwierigkeiten.

Hier geht es zum Schlüsselszenario 1: Stromausfall.
Hier geht es zum Schlüsselszenario 2: Seuchengeschehen.
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Seuchengeschehen

Seuchengeschehen sind deshalb so gefährlich, weil sie einerseits direkt die Gesundheit aller Menschen gefährden und andererseits indirekt kritische Infrastrukturen durch Personalmangel zum Erliegen bringen können.

Eine Pandemie und Epidemie sind jeweils eine Art der Ausprägung des Schlüsselszenarios Seuchengeschehen. Der große Unterschied zwischen einer Pandemie und einer Epidemie ist die räumliche Ausbreitung. Eine Epidemie ist räumlich begrenzt, auf einen Bereich, innerhalb eines Landes. Eine Pandemie überschreitet diese Grenzen und tritt überregional, in der Regel weltweit, auf. Aus einer Epidemie kann sich also eine Pandemie entwickeln.

Die Ursachen für ein solches Geschehen können unterschiedlich sein, wie z.B.:

  • Wiederauftreten bekannter Erreger (z.B. Masern),
  • Auftreten neuer Erreger (z.B. SARS),
  • Mutation von Erregern (z.B. Influenza),
  • importierte Fälle von Erregern (z.B. Ebola),
  • Freisetzung durch Laborunfälle oder
  • gezielte Freisetzung mit kriminellen bzw. (bio-)terroristischem Hintergrund.

Begünstigt durch die Globalisierung und den damit verbundenen Reiseverkehr breiten sich Krankheitserreger in der heutigen Zeit wesentlich schneller international aus. Auch der internationale Warenverkehr begünstigt, in Abhängigkeit der Eigenschaften eines Erregers, die weltweite Ausbreitung. Hierdurch können sowohl der Erreger selbst als auch dessen Vektoren in kurzer Zeit weit verbreitet werden. Vektoren sind ein Zwischenmedium, welches den Krankheitserreger auf den Menschen überträgt. Dazu zählen Mücken (z.B. Malaria, Dengue-Fieber, Chikungunya-Fieber), Zecken (FSME, Borreliose) oder Säugetiere wie Mäuse (Hanta-Virus) oder Katzen (Lungenpest).

Zusätzlich zur Globalisierung erhöhen die klimatischen Veränderungen das Risiko eines Seuchengeschehens. Bereits heute sind sowohl Krankheitserreger als auch ihre Vektoren in neuen Verbreitungsgebieten nachweislich existent. Beispielsweise haben sich im Süden und Westen Deutschlands eine stabile Population von tropischen Aedes-Mücken gebildet. Kälteresistente Tigermücken aus Norditalien breiten sich über das gesamte Land aus. Beide Mücken können das Chikungunya-Virus auf den Menschen übertragen. So geschehen 2005/2006 auf La Réunion, als innerhalb von nur acht Wochen ein Drittel der Bevölkerung erkrankte. In Norditalien und Südfrankreich hat sich das Chikungunya-Fieber bereits auf einem dauerhaften jedoch niedrigen Niveau etabliert. Ein Schutz vor der Übertragung durch Mücken ist insbesondere bei den tagaktiven Aedes-Mücken äußerst schwierig.

Mutationen und Veränderungen der Krankheitserreger erhöhen ebenfalls die Risiken. Die Corona-Pandemie 2020 ist maßgeblich durch eine Mutation des SARS-Virus entstanden. Die Mutation resultierte in veränderten Eigenschaften des Virus, was zu einer weltweiten Pandemie führte. Im weiteren Verlauf der Pandemie sorgten weitere Mutationen für Veränderungen der Viruseigenschaften und erhöhten damit das Risiko.

Alle Faktoren gemeinsam, die Globalisierung mit zunehmendem internationalem Reiseverkehr und Warentransport, die klimatischen Veränderungen und Veränderungen der Krankheitserreger selbst begünstigen zukünftige Ausbreitungen. Im Falle des Falles ist davon auszugehen, dass das Gesundheitswesen nicht auf einen derartigen Massenanfall von Erkrankten vorbereitet ist. Die besondere Gefahr eines Seuchengeschehens ist das Risiko eines Engpasses der Ressource Mensch. Auf Grund eigener Erkrankung, Angst vor einer Ansteckung, oder der Fürsorge für Angehörige bleiben viele Gesunde ihrem Arbeitsplatz Fern. Das fehlende Personal löst einen Domino- und Kaskadeneffekt aus. Im schlimmsten anzunehmenden Fall können kritische Infrastrukturen nicht mehr aufrechterhalten werden. Staatliche Hilfe wäre unter Umständen nicht mehr in ausreichendem Maße vorhanden und die Bevölkerung weitestgehend auf sich gestellt. Wer in einem solchen Fall nicht auf seine Selbsthilfe- und Selbstschutzfähigkeiten zurückgreifen kann, ist leider schnell in ernsthaften Schwierigkeiten.

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Stromausfall

Ein langanhaltender großflächiger Stromausfall gilt als Risikoszenario Nummer 1 für Deutschland. Der sogenannte Blackout hat gravierende Folgen für alle Bereiche unseres täglichen Lebens und führt mit anhaltender Dauer zu einer exponentiellen Steigerung der Schadenslage. Eine persönliche Krisenvorsorge und ausgebildete Selbsthilfe- sowie Selbstschutzfähigkeiten werden in diesem Szenario am meisten benötigt.

Die Verfügbarkeit von Strom ist eine Grundbedingung für unser tägliches Leben und die Aufrechterhaltung moderner Gesellschaften, wie die in der wir leben. Im privaten Bereich (bei uns zu Hause) ist die komplette Grundversorgung von der Verfügbarkeit von Strom abhängig. Direkt mit dem Ausfall des Stroms fällt auch die Heizung, Elektrogeräte, wie z.B. Herd und Kühlschrank, Licht und Telekommunikationsmöglichkeiten, wie das Internet und der Fernseher aus.

Nach spätestens wenigen Stunden bis Tagen fällt zudem die Wasser- Ver- und Entsorgung aus. Das bedeutet du kannst weder Trinkwasser aus deinem Hahn entnehmen, Hände waschen bzw. duschen (kalt, da die Heizung direkt ausgefallen ist), noch wird die Toilettenspülung funktionieren.

Von entscheidender Bedeutung ist der Wegfall der Kommunikationstechnologien. Ein Teil der Mobilfunkmasten sind in Deutschland für wenige Stunden notstromversorgt. Mit viel Glück kannst du also zu Beginn eines Stromausfalls noch telefonieren; in der Regel sind die Sendemasten in einem solchen Szenario dramatisch überlastet. Ansonsten entfallen alle gewohnten Möglichkeiten, um an Informationen zu kommen bzw. Informationen auszutauschen.

Alle kritischen Infrastrukturen, das bedeutet beispielsweise Gesundheitswesen (Krankenhäuser) Informationstechnik und Telekommunikation, Wasserversorgung, Transport und Logistik, Nahrungsmittelversorgung (Supermärkte, Kühlhäuser, etc.), Finanz- und Versicherungswese und staatliche Institutionen sind ausnahmslos auf Strom angewiesen. Der Notbetrieb über Generatoren wird bereits innerhalb weniger Stunden bis Tage, durch die Versorgungsknappheit mit Treibstoff (auch Tankstellen funktionieren nicht ohne Strom), problematisch und wird nicht aufrechterhalten werden können.

Der Funktionsausfall von Verkehrsträgern und Verkehrsleitsystemen bringt das Notfall- und Rettungswesen zum Erliegen. Selbst staatliche Einrichtungen und das staatliche Krisenmanagement können ohne Strom nicht arbeiten. So wurde erst kürzlich die Kommunikation von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS-Funk) auf digital umgestellt, wofür eine Stromversorgung notwendig ist.

Es wird nicht einmal möglich sein ein wenig Bargeld für die aufkommenden Schwarzmärkte abzuheben, um dort Nahrungsmittel zu besorgen, da die Geldautomaten nicht funktionieren. Das gesamte Finanzsystem wird innerhalb weniger Stunden zum Erliegen kommen.

Je länger der Strom ausfällt, desto mehr andere Infrastrukturen brechen zusammen. Ein andauernder Stromausfall führt unausweichlich zu einem Domino- und Kaskaden-Effekt der anderen kritischen Infrastrukturen. Weder die Bevölkerung noch staatliche Hilfseinrichtungen sind darauf ausreichend vorbereitet.

Wie realistisch ein solches Szenario ist, haben die Stromausfälle in den vergangenen Jahren gezeigt. Es ist wichtig zu verstehen, dass die Stromversorgung in Deutschland mit der gesamten Stromversorgung in Europa zusammenhängt. Das Stromnetz muss ständig mit einer stabilen Spannung betrieben werden. Dementsprechend müssen Energieproduzenten ständig hoch- und runtergefahren werden. Ein kleiner regionaler Ausfall kann zu einem Zusammenbruch des gesamten Netzes führen, der zu einem langanhaltenden und transnationalen Stromausfall führt. So beinahe 2006 geschehen, als bewusst zwei Hochspannungsleitungen abgeschaltet wurden. Mangelnde Kommunikation und kurzfristige Änderungen der tatsächlichen Spannungsleistungen haben in Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien und Spanien zu Stromausfällen geführt. 

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Blick in die Zukunft

Die aktuelle Lage in Deutschland vermittelt den Eindruck, dass wir uns vor wenig bis nichts fürchten müssen. Technische Innovationen, die Selbstverständlichkeit jederzeitiger Verfügbarkeit von Kommunikationsmitteln, hohe Rechtsstandards und positive Erfahrungen mit der täglichen Gefahrenabwehr suggerieren Sicherheit. Tatsächlich wachsen weniger offensichtliche Verwundbarkeiten und erhöhen die Risiken nachweislich.

Es ist bereits hinlänglich bekannt, dass durch die klimatischen Veränderungen (Klimawandel) mit einer Zunahme der Häufigkeit und Intensität extremer Naturereignisse, wie z.B. Hitze, Dürre, Stürme, Starkregen und Hochwasser zu rechnen ist. Zusätzlich verstärken diese Veränderungen die Wahrscheinlichkeit für Pandemien und Epidemien, da sich Krankheitserreger in den neuen klimatischen Bedingungen ausbreiten (z.B. Chikungunya-Virus).

Begünstigt wird diese Bedrohung durch den zunehmenden weltweiten Warenaustausch und Reiseverkehr im Rahmen der allgemeinen Globalisierung. Krankheitserreger und deren Überträger verbreiten sich so in neue Gebiete.

Terrorismus und organisierte Kriminalität sind eine der unmittelbarsten Bedrohungen für die Sicherheit Deutschlands. Beide Faktoren werden sich in Zukunft weiter verstärken1. Die klassische polizeiliche Behandlung dieser Bedrohungen wird durch die vielschichtigen Ursachen und Erscheinungsformen des Terrorismus und transnational organisierter Kriminalität zunehmend unwirksam.

Nicht zuletzt ist unsere Informationsgesellschaft selbst eines der größten Risiken. Die fortgeschrittene Ausbreitung und Abhängigkeit von Informations- und Kommunikationstechnologien, der Stromversorgung und anderer kritischer Infrastrukturen führt zu einer erhöhten Verwundbarkeit. So ist der Stromausfall neben dem Seuchengeschehen eines von zwei Schlüsselszenarien in Deutschland1.

Insbesondere die Verknüpfungen der einzelnen Bedrohungen ist zu berücksichtigen. Viele Szenarien beeinflussen und begünstigen sich gegenseitig. So kann es in einer Pandemie beispielsweise zu Personalmangel an Arbeitsplätzen kritischer Infrastrukturen kommen, wodurch Ausfälle in diesen Bereichen möglich sind. Solche Dominoeffekte waren in der jüngeren Vergangenheit bereits zu beobachten.

2003 standen mehrere Kraftwerke in Frankreich kurz vor der Abschaltung, da wegen der anhaltenden Dürre nicht ausreichend Kühlwasser vorhanden war. 2005 erlebte das Münsterland einen Mehrtägigen Stromausfall verursacht durch Kälte, Schnee und Wind. 2005/2006 kam es zu einer rasanten Ausbreitung des Chikungunya-Virus auf La Réunion, nachdem sowohl eine Mutation des Virus als auch extreme Wetterlagen die Ausbreitung begünstigten. Diese multiplen Risiken stellen die Sicherheit in Zukunft auf die Probe und verstärken die Notwendigkeit einer privaten Krisenvorsorge, sowie erhöhter Selbsthilfe- und Selbstschutzfähigkeiten.


1Grünbuch des Zukunftsforums öffentliche Sicherheit, 2008
(<http://zoes-bund.de/wp-content/uploads/2015/10/Gruenbuch_Zukunftsforum.pdf>)

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Blick in die Vergangenheit

In Deutschland, Europa und weltweit treten regelmäßig schwere Risikoereignisse auf. Die folgenden Auflistungen zeigen exemplarisch, welche Ereignisse in den letzten Jahren aufgetreten sind. Der Blick in die Zukunft zeigt außerdem, dass viele der Szenarien in Zukunft noch relevanter und bedrohlicher werden. Tatsächlich ist die Frage leider bei vielen Bedrohungsszenarien nicht, ob sie eintreten, sondern wann.

Es ist wichtig zu verstehen, dass diese Beispiele keine Weltuntergangsstimmung verbreiten sollen. Vielmehr ist es eine Offenlegung der tatsächlichen Bedrohungslage, die uns alle dazu motivieren sollte, den Stellenwert unserer eigenen Krisenvorsorge und unserer Selbsthilfe- und Selbstschutzfähigkeiten im Rahmen dieser Ereignisse zu überdenken.

Natur-Ereignisse

Natur-Ereignisse und Naturkatastrophen treten in unterschiedlichen Ausprägungen auf. Während manche Ereignisse hauptsächlich in bestimmten Regionen auftreten (z.B. Vulkanausbrüche oder Tropenstürme), sind andere Ereignisse überall auf der Welt zu beobachten (z.B. Stürme oder Feuer). Die nachfolgende Auflistung zeigt exemplarisch welche Ereignisse in den letzten Jahren insbesondere in Deutschland und Europa aufgetreten sind.

  • 2021 Hochwasser – Deutschland (Ahrweiler), Belgien, Niederlande
  • 2020 Alpenhochwasser – Schweiz, Italien, Frankreich
  • 2020 Orkan Sabine – Deutschland, Europa
  • 2019 Hitze – Deutschland, Europa
  • 2019 F3-Tornado – Nordrhein-Westfalen
  • 2018 Dürre und Hitze – Deutschland, Europa
  • 2016 Erdbeben – Südspanien
  • 2015 F3-Tornado – Baden-Würtemberg & Bayern
  • 2015 Dürre und Hitze – Deutschland, Europa
  • 2014 Erdbeben – Deutschland (Bad Brambach)
  • 2013 Schwere Sturmflut – Nordseegebiet
  • 2013 Hochwasser in Mitteleuropa
  • 2013 Donau-Hochwasser
  • 2010 Sturmtief Xynthia – Deutschland
  • 2003 Hitze und Dürre – Deutschland
  • 2002 Orkan „Jeanett“ – Deutschland, Europa
  • 2002 Elb-Hochwasser
  • 1999 Orkan Lothar – Deutschland, Europa
  • 1989 Sonnensturm – Quebec
  • 1978/79 Schneesturm – Deutschland

Seuchengefahr

Die Opferzahlen von Seuchen überstiegen häufig die Zahlen von Naturkatastrophen und Kriegen. Das Auftreten von neuen Krankheitserregern, epidemische Ausbrüche von bekannten Erregern (z.B. Ebola) und nicht zuletzt die Corona-Pandemie machen deutlich, dass Seuchen eine ernstzunehmende Gefahrenquelle für die Gesellschaft in Deutschland sind. Neben dem Stromausfall gilt das Seuchengeschehen als Schlüsselszenario in Deutschland. Die nachfolgende Auflistung zeigt exemplarisch welche Ereignisse in den letzten Jahren aufgetreten sind.

  • Seit 2020 Dengue-Fieber – Südostasien, Südamerika
  • Seit 2019 Sars Covid-19 „Corona Virus“
  • 2014 Ebola – Westafrika
  • 2009 Schweinegrippe – weltweit
  • 2005 Chikungunya-Virus – La Réunion
    Innerhalb von nur 8 Wochen erkrankte ein Drittel der Bevölkerung. Seit 2013 in Zentral- und Südamerika und auch vereinzelt in Deutschland.
  • 2002 Sars Ausbruch
    Einige Faktoren verhinderten glücklicherweise einen größeren Ausbruch (z.B. Ansteckung erst nach Auftreten von Symptomen möglich). Es war das erste Auftreten eines SARS-Coronavirus.
  • 1970 Hongkong-Grippe – weltweit
    In Deutschland verstarben ca. 30.000 Menschen.
  • 1920 Spanische Grippe
    Die Influenza Pandemie von 1918-1920 hat mehr Todesopfer gefordert als der Erste Weltkrieg.
  • 14. Jahrhundert Pestilenz
    Die „Pestilenz“ hat wahrscheinlcih ein Drittel der Bevölkerung Mitteleuropas ausgelöscht.

CBRN-Gefährdungen

Chemische (C), biologische (B), radiologische (R) und nukleare (N) Gefährdungen bilden die Gruppe der CBRN-Gefährdungen. In leider regelmäßigen Abständen treten CBRN-Gefährdungen über den Globus verteilt (auch in Deutschland!) auf. Die Auswirkungen reichen von Explosionen bis hin zu Verstrahlung und Vergiftung, die im ersten Moment für die Bevölkerung unter Umständen nicht merkbar sind. Aus diesem Grund sind CBRN-Gefährdungen besonders arglistig. Die nachfolgende Auflistung zeigt exemplarisch, welche Ereignisse in den letzten Jahren aufgetreten sind. 

  • 2021 Leverkusen – Deutschland
    Explosion in Chempark
  • 2020 Beirut – Libanon
    Explosionskatastrophe im Hafen (Auslöser: Ammoniumnitrat)
  • 2016 Ludwigshafen – Deutschland
    Unfall mit mehreren Toten und Verletzten
  • 2015 Tianjin – China
    Explosionskatastrophe
  • 2011 Fukushima – Japan
    Nuklearkatastrophe der Stufe INES 7
  • 1986 Tschernobyl – Sowjetunion
    Nuklearkatastrophe der Stufe INES 7
  • 1984 Bhopal – Indien
    Austritt giftiger Stoffe mit ca. 3800 Toten
  • 1976 Seveso – Italien
    Chemieunfall führte zur Erstellung der heutigen Seveso-III-Richtlinie
  • 1948 Ludwigshafen – Deutschland
    Kesselwagenexplosion mit über 200 Toten und knapp 4000 verletzten
  • 1950er Minamata – Japan
    Vergiftung durch organische Quecksilber-Verbindungen

Technik

Alle Lebensbereiche unsere Gesellschaft sind inzwischen technisch abhängig von den sogenannten „Kritischen Infrastrukturen“ (z.B. Energie, Wasser, Gesundheit, Transport und Logistik, Ernährung, IT und Telekommunikation). Diese Fortschritte unserer Informationsgesellschaft gehen auf Kosten von neuen Verwundbarkeiten, Domino- und Kaskadeneffekten. So zählt der Stromausfall neben dem Seuchengeschehen zu den zwei wichtigsten Schlüsselszenarien für Deutschland. Die nachfolgende Auflistung zeigt exemplarisch welche Ereignisse in den letzten Jahren aufgetreten sind.   

Stromausfall:

  • 2006, 4. November – Stromausfall in Teilen von Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien und Spanien
  • 2005 – mehrtägiger Stromausfall im Münsterland
  • 2003, 28. September – Schweiz und Italien
  • 2003, 14. August – 1 Tag Stromausfall gesamter Nordwestern USA
  • 1999 Taiwan Erdbeben – 3 Wochen Stromausfall

IT & ITK:

  • 2020 – „DoppelPaymer“ – Verschlüsselungstrojaner
    Ransomware Angriff auf das Uniklinikum Düsseldorf
  • 2020 – Angriff auf Hochleistungsrechenzentren in Europa (Mai)
  • 2017 – „WannaCry“ – Verschlüsselungstrojaner
    Ransomware Angriffe auf mehrere Unternehmen, Behörden und Einrichtungen
  • 2016 – Hackerangriff auf Datennetzwerk des Bundes
    Angriff auf das Netzwerk Informationsverbund Berlin-Bomm (IVBB), welches zur Kommunikation zwischen Kanzeleramt, Ministerien und Sicherheitsbehörden genutzt wird
  • 2015 – Hackerangriff auf den Deutschen Bundestag
    Untersuchungen laufen noch
  • Seit 2014 „Emotet“ – Schadprogramm
    Große Zahl an Infektionen bei Behörden und Unternehmen
  • 2007, April – Bot-Netz-Attacke auf Estland
    Über Wochen war die IKT-Infrastruktur von Banken, Behörden und Börse nicht nur beeinträchtigt, sondern teilweise sogar zusammengebrochen

Terrorismus und organisierte Kriminalität

Im Gegensatz zu den bereits genannten Risiken herrscht gegenüber dem Terrorismus und Gewaltdelikten eine ängstliche oder gar alarmistische Grundstimmung. Organisierte Kriminalität hingegen wird von der Öffentlichkeit weniger intensiv wahrgenommen und das Bedrohungspotenzial meist unterschätzt. Organisierte Kriminalität arbeitet hoch professionell, häufig transnational und möchte vor allem Gewinne maximieren. Organisierte Kriminalität arbeitet dafür im Verborgenen und möchte sogar den Anschein von legalem Handeln erwecken. Terrorismus hingegen ist in der Regel ideologisch oder politisch motiviert, möchte die öffentliche Aufmerksamkeit erregen und Angst verbreiten. Nicht selten bedient sich der Terrorismus an den Strukturen der organisierten Kriminalität, um Aktivitäten vorzubereiten und zu finanzieren. Die nachfolgende Auflistung zeigt exemplarisch einige der markantesten Ereignisse, welche allein in den letzten 5 Jahren in Mittel- und Südeuropa aufgetreten sind.  

  • 2020, Österreich – Anschlag in Wien
  • 2020, Deutschland – Anschlag in Hanau
  • 2019, Deutschland – Anschlag (Versuch) auf Synagoge, Passanten und Imbiss
  • 2019, Niederlande – Anschlag in Straßenbahn in Utrecht
  • 2018, Frankreich – Anschlag in Straßburg
  • 2018, Frankreich – Messerangriff auf mehrere Passanten und Polizisten
  • 2018, Frankreich – Geiselnahme in Supermarkt in Trebes
  • 2017, Belgien – Messerangriff auf drei Soldaten
  • 2017, Spanien – Anschlag in Barcelona
  • 2017, Deutschland – Messerangriff in Hamburg
  • 2016, Deutschland – Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt
  • 2016, Belgien – Anschläge in Brüssel
  • 2015, Frankreich – Anschläge in Paris
  • 2015, Frankreich – Anschlag auf Charlie Hebdo

Gesellschaftliche Krisen

Unter diese Rubrik fassen wir alle systemischen Krisen zusammen, die massive Auswirkungen auch auf die Bevölkerung haben und hatten. Dazu zählen Wirtschaftskrisen, Finanzkrisen politische Krisen und Instabilitäten. Häufig sind solche Krisen Auslöser für bedrohliche Ereignisse, wie Unruhen, Aufstände, Gewaltverbrechen und Kriminalität. Auch Soziale Krisen, wie z.B. Arbeitslosigkeit oder Ungerechtigkeiten können diese Effekte hervorrufen. Die nachfolgende Auflistung zeigt exemplarisch welche Ereignisse in den letzten Jahren aufgetreten sind. Weitere Ereignisse wie die „Flüchtlings-Krise“ wurden aus moralischen Aspekten nicht in die Liste von negativen Ereignissen mit aufgenommen. Dennoch haben auch solche Entwicklungen Auswirkungen auf die Stimmung innerhalb Deutschlands und können Risiken (z.B. Unruhen) erhöhen.

  • Afghanistan-Konflikt
  • Ukraine-Konflikt
  • Syrien-Konflik
  • Instabilität in Venezuela
  • 2010 Eurokrise beginnend mit der Griechenlandkrise
  • 2008 Finanzkrise
  • 2007 Weltwirtschaftskrise
  • 2000 Dotcom-Krise
  • 1929 Weltwirtschaftskrise

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Ereignisse und Bedrohungen

Das Jahr 2020 hat viele Menschen wachgerüttelt und gezeigt, wie schnell ein bedrohliches Ereignis auftreten und die gewohnte Ordnung gefährden kann. Die Corona-Pandemie, die weitläufigen Waldbrände in Australien und den USA, die anhaltenden Demonstrationen und Ausschreitungen zu Themen wie Rassismus und Demokratie, die Explosionskatastrophe in Beirut und mehrere extreme Wetterereignisse weltweit, haben schon die ersten Monate des Jahres 2020 zu einer Ansammlung von unterschiedlichsten Szenarien gemacht, die alle Eines gemeinsam haben: Sie haben betroffene aus ihrem Alltag gerissen und von einem auf den anderen Moment andere Regeln geltend gemacht.

Diese Beispiele sind keine Einzelfälle. Ein Blick in die jüngere Vergangenheit zeigt, dass Gefahren allgegenwärtig sind. Hinzu kommen neue Risikofaktoren, wie z.B. der anhaltende Klimawandel, welche die Wahrscheinlichkeit und Intensität negativer Ereignisse in der Zukunft steigern. Eine angemessene Krisenvorsorge, sowie Selbsthilfe- und Selbstschutzfähigkeiten für realistische Ereignisse sind deshalb relevanter als viele vermuten. Doch wovon genau sind wir eigentlich bedroht und treten solche Ereignisse in der heutigen Zeit überhaupt noch ein?

Hier geht es zum Blick in die Vergangenheit.
Hier geht es zum Blick in die Zukunft.

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Staatliche Hilfe

Können wir uns auf den Staat verlassen?

Viele Teile der Bevölkerung in Deutschland verlassen sich bei dem Thema Sicherheit und Krisenvorsorge komplett auf die staatlichen Hilfeleistungen. Obwohl für viele die eigene Sicherheit und die der Familie einen sehr hohen Stellenwert hat, sind weder Selbstschutz- noch Selbsthilfepotenziale ausreichend vorhanden.

Der Staat gesteht Engpässe

Staatliche Organisationen gestehen selbst ein, nicht in einem ausreichenden Maße für den Schutz der Bevölkerung sorgen zu können. So begründet das Bundesministerium des Innern seinen Aufruf zu Selbstschutz und Selbsthilfe als wichtige Vorsorgemaßnahmen damit, dass „nicht allen Bürgerinnen und Bürgern gleichzeitig geholfen“ werden kann, „kommt es beispielsweise aufgrund eines schweren Unwetters zu Überschwemmungen, Stromausfällen und anderen schweren Schäden“1.

An anderer Stelle werden Kapazitätsprobleme staatlicher Vorsorge eingestanden, wonach der Staat nicht allein für die Sicherheit garantieren kann, da die Risiken zu komplex sind. Bei Großschadenslagen käme es zu Kapazitätsproblemen der staatlichen Hilfeleistung. Die Ressourcen und Kapazitäten staatlicher Hilfe sind nicht für einen hundertprozentigen Schutz jedes Einzelnen ausgelegt2. Stattdessen beruht das System auch hier darauf, dass sich jeder Einzelne zunächst durch seine Selbsthilfefähigkeiten selbst versorgen kann.

Verstärkt wird dieses Problem da jedes Bundesland selbst für seinen Krisen- und Katastrophenschutz zuständig ist (Subsidiaritätsprinzip). Sollte es in einem Bundesland zu Engpässen kommen ist fraglich, ob die anderen Länder freiwillig Hilfe leisten und damit bei einer Ausweitung der Gefahrenlage eigene Kapazitätsprobleme riskieren. Erfahrungen der Vergangenheit (z.B. das Elbe-Hochwassser 2006) zeigen, dass die Länder dazu neigen ihre eigenen Ressourcen zu horten. Die Ernsthaftigkeit der Ressourcenplanung konnte beispielsweise auch bei der Bewältigung des Zugunglücks von Eschede beobachtet werden, als „gravierende Fehlbevorratung und – verteilung“3 nachgewiesen wurde.

Der Staat entzieht sich der alleinigen Verantwortung

Abgesehen von der Frage des Könnens, sieht sich der Staat auch nicht in der alleinigen Verantwortung – das Wollen. Vielmehr sei das Zusammenwirken von Bürgern, Wirtschaft und Politik dafür zuständig2.

Die Betreiber kritischer Infrastrukturen sieht der Staat in der Pflicht eigenverantwortlich für ein ausreichendes Maß an Sicherheit zu sorgen. Dies ist insbesondere deshalb so relevant, weil sich ca. 75% dieser kritischen Infrastrukturen in Privatbesitzt befinden3.

Noch wichtiger als private Betreiber der Wirtschaft, ist der Bürger selbst. Diese müssen einen Beitrag zum Gesamtschutz leisten und lernen, durch Selbstschutz- und Selbsthilfefähigkeiten ihre Verantwortung in diesem Zusammenspiel gerecht zu werden. Denn der Staat weiß, je ausgeprägter die Selbsthilfekapazitäten der Bevölkerung, desto effektiver funktioniert der ergänzende Bevölkerungsschutz des Staates2.

Aus diesem Grund versucht die Politik die Bürger stärker in die Krisenvorsorge und den Katastrophenschutz einzubinden. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) beschäftigt sich sehr intensiv mit der Kommunikation mit den Bürgern und Bürgerinnen, um diese besser über Risiken und die Notwendigkeit eigener Vorsorge aufzuklären. Außerdem setzt das BBK eine eigene Versorgung der Bevölkerung über mindestens 10 Tage voraus4.

Fazit

Der Staat kann und will nicht für die Sicherheit der Bevölkerung garantieren. Stattdessen baut das staatliche System auf die Selbsthilfe- und Selbstschutzfähigkeiten der Bürger auf. Es gibt kein Rundum-sorglos-Paket des Staates zum Schutz der Bevölkerung. Deshalb fordert das BBK jeden Einzelnen dazu auf, notwendige Vorbereitungen zu treffen4. Wer sich selbst helfen kann ist klar im Vorteil.

Bei einer Sache kann sich jeder Einzelne sicher sein. In einer hochtechnisierten Gesellschaft wie unsere, kann ein Restrisiko nie ausgeschlossen werden egal wie gut und fortschrittlich die Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung auch sein mögen. Dieses verbleibende Risiko wird immer und ausnahmslos durch die Bevölkerung getragen. Deshalb ist die Entwicklung von Selbsthilfe- und Selbstschutzfähigkeiten auch bei technologischem Fortschritt eine Notwendigkeit.


1Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, 2020 (<https://www.bmi.bund.de/DE/themen/bevoelkerungsschutz/zivil-und-katastrophenschutz/selbstschutz-und-selbsthilfe/selbstschutz-und-selbsthilfe-node.html>)
2Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit e.V, 2011
(<https://zoes-bund.de/wp-content/uploads/2015/10/Schriftenreihe-1.pdf>)
3Grünbuch des Zukunftsforums öffentliche Sicherheit, 2008
(<http://zoes-bund.de/wp-content/uploads/2015/10/Gruenbuch_Zukunftsforum.pdf>)
4 Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, 2018(<https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Buergerinformationen_A4/Ratgeber_Brosch.pdf?__blob=publicationFile >)